Studie von Wipro identifiziert Hindernisse für die digitale Transformation

Weltweit verzeichnen Unternehmen Erfolge mit der digitalen Transformation – doch Unternehmensführung und neue Arbeitsweisen stellen den Prozess immer wieder auf die Probe.

Studie von Wipro identifiziert Hindernisse für die digitale Transformation

Frankfurt/ Bangalore (Indien) – 04. September 2019: Wipro Limited (NYSE: WIT, BSE: 507685, NSE: WIPRO), ein führendes global tätiges Unternehmen im Bereich Informationstechnologie, Consulting und Geschäftsprozess-Services, hat die Ergebnisse einer neuen Umfrage bekannt gegeben, die von Wipro Digital, dem Unternehmensbereich für digitale Services und Beratung, in Auftrag gegeben wurde. Für die von Coleman Parkes Research im April 2019 durchgeführte Umfrage wurden 1.400 Führungskräfte auf der ganzen Welt zu den digitalen Transformationsprogrammen ihrer Unternehmen und Hindernissen für ihren Erfolg befragt. Unter den 400 Teilnehmern aus der EU befanden sich 200 Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH). Laut der Studie kann die digitale Transformation auf Unternehmen zuerst überwältigend erscheinen, wobei Personalfragen die größte Hürde darstellen. Organisationen, denen es gelingt, die Erwartungen der Mitarbeiter richtig zu managen, die Führungskräfte aufeinander abzustimmen und sicherzustellen, dass die richtigen Partner zusammenarbeiten, werden erfolgreich sein.

Unternehmen verbessern sich 2019 bei der digitalen Transformation

Bei der Umfrage handelt es sich um ein Follow-Up der Studie von Wipro Digital aus dem Jahr 2017, die noch eine Führungskrise bei der digitalen Transformation hervorgehoben hatte. Dagegen herrscht heute weitgehende Einigkeit, dass digitale Transformationsprojekte auf keinen Fall Zeitverschwendung sind. Während vor zwei Jahren nur die Hälfte der befragten Unternehmen erfolgreich bei der Umsetzung ihrer Strategien zur digitalen Transformation waren, zeigt die aktuelle Studie, dass 87 Prozent der deutschen Führungskräfte der Meinung sind, dass ihre Unternehmen erfolgreich im Einklang mit ihren digitalen Transformationsstrategien agieren (Österreich: 76 Prozent; Schweiz: 90 Prozent; weltweit 90 Prozent).

Darüber hinaus sind weltweit 94 Prozent der Befragten der Meinung, dass in ihren Unternehmen Einigkeit darüber herrscht, was „Digitale Transformation“ bedeutet. In Deutschland sind dies 92 Prozent, in Österreich und der Schweiz sogar jeweils 98 Prozent. Im Vergleich dazu gab 2017 jeder vierte ein mangelndes gemeinsames Verständnis von digitaler Transformation als wesentliches Hindernis für den Erfolg an. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass die Führungskräfte in den letzten zwei Jahren verstanden haben, dass die digitale Transformation jedes Unternehmen betrifft. Die Frage für Führungskräfte ist nicht mehr, ob, warum oder wann sie ein digitales Transformationsprogramm durchführen sollen, sondern wie sie es erfolgreich umsetzen können.

Einige Zahlen verdeutlichen den Status der digitalen Transformation in Deutschland

* Mangelnde Unterstützung der Führungsebene: 54 Prozent der Befragten in Deutschland beklagen sich über mangelnde Unterstützung aus der Führungsebene (Österreich: 42 Prozent; Schweiz: 70 Prozent; weltweit 59 Prozent).

* Neue Arbeitsweisen schwer zu adaptieren: 60 Prozent deutscher Führungskräfte gaben an, nicht in der Lage zu sein, ihre bestehenden Teams dazu zu bringen, neue Technology, Methoden oder Prozesse zu nutzen oder zu diesen zu wechseln (Österreich: 62 Prozent; Schweiz: 50 Prozent, weltweit 56 Prozent).

* Bis zum ROI dauert es etwa ein Jahr: In Deutschland sahen nur 13 Prozent messbare Geschäftsergebnisse der digitalen Transformation in weniger als sechs Monaten (Österreich: 18 Prozent; Schweiz: 24 Prozent; weltweit 20 Prozent), 29 Prozent sahen diese innerhalb von sechs bis zwölf Monaten (Österreich: 30 Prozent; Schweiz: 30 Prozent; weltweit 30 Prozent), und 56 Prozent gaben an, dass es ein bis drei Jahre dauerte (Österreich: 46 Prozent; Schweiz: 46 Prozent; weltweit 49 Prozent).

* Wachstum ist der große Motivator: Auf die Fragen nach den wichtigsten Treibern für die digitale Transformation gaben die meisten Befragten Ziele an, die mit höherem Wachstum verbunden waren: Die Erschließung neuer Märkte, Umsatzsteigerung, mehr Agilität und schnellere Markteinführungen wurden ebenso genannt wie Kostensenkungen. Deutsche Unternehmen sind der Meinung, dass die Erschließung neuer Märkte der wichtigste Treiber der digitalen Transformation ist.

* Von Mehrkosten überrascht: 61 Prozent der deutschen Unternehmen glauben, dass sie sich nach weiteren Finanzierungsquellen für digitale Transformationsprogramme innerhalb des Unternehmens umsehen müssen (Österreich: 56 Prozent, Schweiz: 40 Prozent; weltweit 55 Prozent).
Technologie als Bremse: Je länger ein Unternehmen eine digitale Transformationsphase durchläuft, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Technologie hier Umsetzung bremst.

* Es ist nie zu spät, um zu beginnen: 97 Prozent der Befragten in Deutschland glauben, dass Unternehmen, die ihre digitale Transformation später als andere begonnen haben, immer noch eine Chance haben, ihre Konkurrenten langfristig zu schlagen (Österreich: 78 Prozent, Schweiz: 86 Prozent; weltweit 87 Prozent).

Zur Methodik

Im April 2019 gab Wipro Digital eine Online-Umfrage unter 1.400 CXOs aus aller Welt in Auftrag, die für Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar arbeiten. In Deutschland haben 100 Führungskräfte an der Umfrage teilgenommen, in Österreich und der Schweiz jeweils 50.

Die Studie steht unter http://2019transformationsurveyde.wiprodigital.com/ als Download zur Verfügung.

Wipro Limited (NYSE: WIT, BSE: 507685, NSE: WIPRO) ist ein führender internationaler Serviceanbieter für Informationstechnologien, Beratung und Geschäftsprozesse. Wir nutzen das Potenzial von kognitivem Computing, Hyperautomatisierung, Robotik, Cloud, Analysen und neuen Technologien, um unsere Kunden bei der Anpassung an die digitale Welt zu unterstützen und ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Wipro genießt internationales Ansehen für sein umfassendes Serviceportfolio und seine starke Verpflichtung zu Nachhaltigkeit und guter Unternehmensbürgerschaft. Das Unternehmen beschäftigt über 170.000 engagierte Mitarbeiter und betreut Kunden auf sechs Kontinenten. Gemeinsam finden wir Ideen und stellen Verbindungen her, um eine bessere und vielversprechende neue Zukunft aufzubauen.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Warnhinweise
Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung in Bezug auf unsere zukünftigen Wachstumsaussichten handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen, die eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten mit sich bringen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse maßgeblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen genannten Ergebnissen abweichen. Die Risiken und Ungewissheiten im Zusammenhang mit diesen Aussagen beziehen sich u. a. auf Fluktuationen bei unseren Einnahmen, Erträgen und Gewinnen, unsere Fähigkeit, Wachstum zu generieren und zu steuern, den intensiven Wettbewerb bei IT-Dienstleistungen, unsere Fähigkeit, unseren Kostenvorsprung zu halten, Lohnerhöhungen in Indien, unsere Fähigkeit, hochqualifizierte Fachleute einzustellen und zu halten, Zeit- und Kostenüberschreitungen bei preis- und zeitgebundenen Rahmenverträgen, Kundenkonzentration, Einwanderungsbeschränkungen, unsere Fähigkeit, unsere internationalen Betriebe zu führen, nachlassende Nachfrage nach Technologien in unseren Schwerpunktbereichen, Störungen in Telekommunikationsnetzen, unsere Fähigkeit, potenzielle Übernahmen erfolgreich abzuschließen und einzubinden, Haftung für Schäden bei unseren Serviceverträgen, den Erfolg der Unternehmen, in die wir strategische Investitionen getätigt haben, Entzug von Sparanreizen durch die öffentliche Hand, politische Instabilität, Krieg, rechtliche Beschränkungen der Kapitalaufnahme oder der Übernahme von Unternehmen außerhalb von Indien, die unbefugte Verwendung unseres geistigen Eigentums sowie allgemeine wirtschaftliche Bedingungen mit Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeiten und unsere Branche. Weitere Risiken, die möglicherweise Einfluss auf unsere zukünftigen Betriebsergebnisse haben, werden ausführlicher in unseren Einreichungen bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) beschrieben. Diese Unterlagen stehen auf www.sec.gov zur Verfügung. Es ist möglich, dass wir mitunter schriftlich und mündlich zusätzliche zukunftsgerichtete Aussagen machen, darunter Aussagen, die in den Einreichungen des Unternehmens bei der SEC sowie in unseren Aktionärsberichten enthalten sind. Wir verpflichten uns nicht, von uns oder in unserem Namen gemachte zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.

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