MariaDB TX 3.0: Der neue Standard für Unternehmens-Daten

Mehr Datensicherheit, spezielle Speicher-Engines, Verwaltung temporaler Daten und bislang einzigartige Kompatibilität zu Oracle zeichnen die neue Lösung von MariaDB aus.

MariaDB TX 3.0: Der neue Standard für Unternehmens-Daten

MENLO PARK / HELSINKI – 24. Mai 2018 – MariaDB® Corporation gab heute die Verfügbarkeit von MariaDB TX 3.0 bekannt. MariaDB TX 3.0 ist die erste Open-Source-Datenbanklösung auf Enterprise-Niveau mit Leistungsmerkmalen, die bislang teuren und komplexen proprietären Datenbanken vorbehalten waren. Damit steht Anwendungsentwicklern und Datenbank-Administratoren nun eine Lösung zur Verfügung, um die bislang starren Datenbankfesseln zu sprengen und schnell auf die sich rasch verändernden Anforderungen zu reagieren. MariaDB TX 3.0 erlaubt es, mit Hilfe spezieller Speicher-Engines unterschiedliche Workloads simultan zu verarbeiten. Transaktionen, Analysen, intensive Schreibzugriffe oder extrem skalierende Abfragen lassen sich gleichzeitig durchführen. Zudem unterstützt MariaDB TX 3.0 nun noch mehr Anwendungsszenarien. Dazu führte MariaDB die Verarbeitung temporaler Daten ein, fügte Kompatibilität zu Oracle hinzu und verbesserte den Schutz sensibler, personenbezogener Daten. MariaDB TX 3.0 erlaubt es den Kunden, ihre unternehmenskritischen Geschäftsanwendungen einfach, schnell, sicher und bezahlbar auf einer Open-Source-Datenbank der Enterprise-Klasse zu betreiben.

„Jahrelang mussten die Unternehmen beim Betrieb ihrer Kernanwendungen auf proprietären Datenbanken tief in die Tasche greifen“, so Max Mether, Head of Server Product Management der MariaDB Corporation „Eine einfache Alternative gab es nicht. Mit MariaDB TX 3.0 und dem MariaDB Server 10.3 GA als Basis schaffen wir nicht nur einen reibungsarmen Migrationspfad hin zu MariaDB. Wir sind zudem Vorreiter, wenn es um die Schaffung eines neuen Standards für Enterprise-fähige Open-Source-Datenbanken geht. Anwender von MariaDB können nun verschiedene spezielle Speicher-Engines gemischt einsetzen und so unterschiedliche Einsatzszenarien mit der bestmöglichen Leistung untermauern. Und zwar gleichzeitig und mit dem gleichen, vertrauten Datenbank-Server.“

MariaDB: Die Alternative zu Oracle
MariaDB TX 3.0 ist die erste Open-Source-Datenbank auf Enterprise-Niveau, die zu Oracle kompatibel ist. Dazu zählen unter anderem Oracle-kompatible Sequenzen und eine Sprache für Stored Procedures, die der Syntax von Oracle PL/SQL folgt. Anwender von Oracle-Datenbanken können so bestehenden Code und vorhandene Fähigkeiten bei der Migration oder Neuentwicklung von Anwendungen weiter nutzen. So konnte etwa die Development Bank of Singapore (DBS) durch die Zusammenarbeit mit MariaDB beim Thema Oracle-Kompatibilität über 50 Prozent ihrer unternehmenskritischen Anwendungen innerhalb von nur zwölf Monaten von Oracle-Datenbanken auf MariaDB migrieren. Zusammen mit der neuen MariaDB Red Rover Migration Practice ( https://mariadb.com/services/red-rover-migration-practice) erlaubt es diese Kompatibilität den Kunden, vertrauensvoll auf MariaDB zu wechseln.

Einfache Verarbeitung von temporalen Daten
Mit MariaDB TX 3.0 halten integrierte versionierende Tabellen Einzug, die so genannten System-Versioned Tables. Entwickler können damit einfach und elegant temporale Merkmale in Anwendungen einbauen. Es besteht keine Notwendigkeit mehr, manuell zusätzliche Spalten, Tabellen und Trigger zu erzeugen, um die Zeilenhistorie zu pflegen. Datenbank-Administratoren können nun einfach neue Tabellen mit Systemversionierung erzeugen oder bestehende Tabellen entsprechend ergänzen, was den Prozess deutlich erleichtert. Entwickler können Tabellen mit normalen SQL-Befehlen abfragen und so ermitteln, wie die Daten zu einem früheren Zeitpunkt ausgesehen haben. Sinnvoll ist das zum Beispiel, wenn aus der Historie eines Kundenprofils abgeleitet werden soll, wie sich dessen Vorlieben mit der Zeit verändert haben.

Immer passend durch Speicher-Engines
Mit MariaDB TX 3.0 sind auch die Speicher-Engines MyRocks und Spider uneingeschränkt verfügbar:
-MyRocks ist eine Speicher-Engine, die für Schreibzugriffe und geringen Platzverbrauch bei SSDs (Solid-State Drives) optimiert ist. Sie unterstützt damit schreibintensive Workloads, wie sie im IoT oder M2M typisch sind. Ein weiterer Anwendungsfall sind Clickstreams und Shop-Anwendungen, die einen kontinuierlichen Fluss von Schreibzugriffen benötigen, ohne dabei das Anwendererlebnis einzuschränken.
-Spider ist eine verteilte Speicher-Engine, um Schreib- und Lesezugriffe sowie den dahinter liegenden Speicher zu skalieren. Benötigt wird dieses Merkmal, wenn die Masse an Daten, Geräten oder Anwendern die Kapazität einer Datenbankinstanz überschreitet und somit auf mehrere Instanzen verteilt werden muss. Typische Einsatzfälle sind Einkaufwagen und Cookies für Websites mit Millionen von Besuchern, die sowohl hinsichtlich Skalierbarkeit als auch gleichzeitigen Zugriffen hohe Ansprüche stellen.

Bessere Datensicherheit
Keine andere Enterprise-fähige Open-Source-Datenbank kann integrierte Mechanismen zur Datensicherheit vorweisen, die sensible und personenbezogene Daten gegen unbefugte Zugriffe abschirmt – sei es aus Versehen oder durch kriminelle Energie. Mit MariaDB TX 3.0 ist nun auch das Anonymisieren von Daten durch vollständige Verschleierung aller Daten möglich. Auch können Daten durch teilweises oder vollständiges Maskieren pseudo-anonymisiert werden. Alle Maßnahmen zu Datenschutz und -sicherheit sind fest integriert, es fallen keine Mehrkosten dafür an.

Verfügbarkeit
MariaDB TX 3.0 ist ab dem 25. Mai allgemein zum Download verfügbar: https://mariadb.com/downloads/mariadb-tx

Kundenstimmen
„Das Ziel von DBS ist Agilität über das gesamte Unternehmen hinweg. Dazu verfolgen wir einige ambitionierte Ziele. Ein zentrales Element dabei ist der Einsatz von Open-Source-Software, um Vendor-Lockins zu vermeiden“, so Madan Sugumar, VP of Architecture, Engineering and Innovation der Development Bank of Singapore (DBS). DBS ist die größte Bank in Südostasien. „Wir haben bei der Einwicklung neuer Leistungsmerkmale eng mit MariaDB zusammengearbeitet mit dem Ziel, unsere 30 Jahre alte Datenbank durch eine moderne Open-Source-Lösung zu ersetzen. Als Ergebnis konnten wir mit MariaDB TX 3.0 200.000 Zeilen PL/SQL-Code von Oracle auf MariaDB migrieren. Ohne die Oracle-Kompatibilität bei MariaDB TX 3.0 hätten wir einige unserer kritischen Anwendungen nicht migrieren können und das ganze Projekt hätte die dreifachen Kosten verursacht.“

„Innovationen bei den Datenbanktechnologien sind für Datenbank-Administratoren nicht nur wegen neuer Funktionen wichtig. Sie erhalten auch mehr Optionen bei der Auswahl von Anbietern und Plattformen“, sagt James Curtis, Senior Analyst bei 451 Research. „Durch die Entscheidung, mehrere spezielle Speicher-Engines zu unterstützen, ist MariaDB gut aufgestellt. Denn die Anwender erhalten so die Möglichkeit, ihre Workloads mit der jeweils passenden Speicher-Engine zu betreiben. Für die Datenbank-Administratoren bedeutet das granulare Wahlmöglichkeiten und mehr Flexibilität.“

Weitere Informationen
-Webinar: Sign up to learn what“s new in MariaDB TX 3.0 http://go.mariadb.com/mariadbtx3.0_webinar_registration-LP.html?utm_medium=release&utm_campaign=2018-mariadbtx3.0-webinar
-Blog: MariaDB TX 3.0 – first to deliver on the promise of enterprise open source https://mariadb.com/resources/blog/mariadb-tx-30-first-deliver-promise-enterprise-open-source
-MariaDB TX 3.0 Datenblatt https://mariadb.com/sites/default/files/content/assets/ds/mariadb_tx_3_ds.pdf
-Besuchen Sie uns unter http://www.mariadb.com
-Folgen Sie uns unter @mariadb auf Twitter https://twitter.com/mariadb
-Lesen Sie von uns im MariaDB Blog https://mariadb.com/resources/blog

MariaDB Corporation ist das Unternehmen hinter MariaDB, der am schnellsten wachsenden Open-Source-Datenbank. MariaDB weist langjährige Community-Innovationen sowie hohe Akzeptanz in Unternehmen auf und bietet eine funktionell vollständige Open-Source-Datenbank. MariaDB kommt unter anderem bei Google, Wikipedia, DBS Bank, Deutsche Bank, Telefonica, mobilcom-debitel sowie 1&1 Internet zum Einsatz.
MariaDB-Lösungen sind für alle Infrastrukturen entwickelt worden – physikalische Server, virtuelle Maschinen, Container, öffentliche und private Clouds – und sind in allen großen Linux-Distributionen verfügbar, einschließlich Debian und Ubuntu. MariaDB ist außerdem die Standard-Datenbank in openSUSE, Manjaro, Red Hat Enterprise Linux (RHEL) / CentOS / Fedora, Arch Linux und SUSE Linux Enterprise, mit einer Reichweite von weltweit mehr als 60 Millionen Entwicklern.

Kontakt
MariaDB Corporation
Jürgen Giesel
Tekniikantie 12
02150 Espoo
+49 7022 904493
juergen.giesel@mariadb.com
http://www.mariadb.com

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